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Inklusionsarbeit

Das Ziel des Kinderhauses ist es, das Zusammenleben von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung zu ermöglichen und somit gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegenzuwirken. Daher stehen bei uns 3 Inklusionsplätze zur Verfügung.

Die Montessori-Pädagogik halten wir für besonders geeignet, um Kinder mit Beeinträchtigungen zu fördern.

Wir verstehen Inklusion als:

  • gemeinsames Spielen, Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung
  • Verzicht auf Ausschluss und Besonderung von Kindern mit Beeinträchtigung
  • gleichwertige und gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme aller Kinder am Erziehungs- und Bildungssystem (Artikel 24, UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung)
  • Wertschätzung eines jeden Kindes in seiner Individualität als wichtiger Teil der Gruppe
  • Möglichkeit für die Kinder, Erzieherinnen und Eltern die Erfahrung zu machen, dass es normal ist verschieden zu sein
  • Chance Solidarität, Verantwortungsbereitschaft und Toleranz zu lernen und zu erfahren
  • gegenseitigen Prozess des sich Annehmens und Anerkennens und nicht als einseitiges Anpassen von Kindern mit Beeinträchtigung an die Normen der Kinder ohne Beeinträchtigung. Ebenso verstehen wir Inklusion nicht als Reduzierung der Enwicklungsmöglichkeiten der Kinder ohne Beeinträchtigung auf ein für alle erreichbares Niveau

Die Umsetzung der Inklusion in unserem Montessori-Kinderhaus:

Wir verzichten bewusst darauf, dass Kinder mit Beeinträchtigung durch so genannte „Einzelförderung“ besondert beziehungsweise bevorzugt werden. Bei uns sind alle (Förder-) Angebote in den Alltag der Gruppe integriert. Wir setzten an keiner für alle Kinder erreichbaren Norm an, sondern orientieren uns am individuellen Erziehungs- und Bildungsbedarf jedes einzelnen Kindes unter Bereitstellung subjektiver Hilfen. Generell ist uns wichtig an den Kompetenzen eines jeden Kindes anzusetzen.

“Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche wie der, auf dem die Starken sich vervollkommnen.” (Maria Montessori)